Endstation Jonestown

Ein Abend von Nora Hertlein und Veronika Maurer nach Originaldokumenten.

Am 18.11.1978 starben 918 Menschen im Dschungel von Guyana in einem Akt von «revolutionärem Selbstmord». Die Mitglieder des «Peoples Temple» tranken vergiftete Limonade und setzten so den Schlusspunkt unter die unfassbare Geschichte der Bewegung um den charismatischen Anführer Jim Jones.



«Ich kann nicht sagen, dass ich glücklich war, weißt du, weil ich nicht dabei war, um glücklich zu sein. Ich war nicht dabei, um auf die schlechten Dinge zu achten. Ich war dabei, um etwas zu geben, weißt du.» 


Unter ausschließlicher Verwendung von Originaldokumenten entwirft das Ensemble die vielstimmige Atmosphäre einer anfangs idealen gleichberechtigten Gesellschaft, die zunehmend in Repression und kollektiven Wahn kippt und ihre Mitglieder in den Tod treibt.

Mit: Sabine Haupt, Delia Mayer, Merle Wasmuth, Hans-Dieter Knebel, Markus Meyer

Regie: Nora Hertlein, Bühne: Sabine Freude, Kostüme: Melanie Schrittwieser Licht: Michael Hofer, Musik Karl Stirner, Dramaturgie: Veronika Maurer

Premiere am 29.10.2009 im Vestibül des Burgtheaters Wien

Delia MayerDelia MayerDelia Mayer